Momo Kreutz's Blog


Bildung

unter dem Themenblock Bildung könnt ihr ab nun alles in diesem Zusammenhang finden, angefangen vom Pflichtschulbereich, über die diversen Bildunsgwege nach der Volksschule bis hin zur Berufsschule, aber auch viel Wissenwertes zu den Alternativschulen und freien Schulen mit ganz anderen Konzepten und Lehrplänen! Dementsprechend habe ich auch viele Überlegungen und Ideen, was alles in unserem Bildungssystem geändert werden müsste.

In den letzten Jahren wurden durch viele Testungen internationale Vergleiche angestellt, die unser Bildungssystem nicht sehr gut aussehen ließen. Persönlich stehe ich ja solchen Momentaufnahmen nach wie vor skeptisch gegenüber, vor allem, wenn sie in Rankings enden. Alle werden dann ganz unruhig, es wird viel analysiert, interpretiert und diskutiert. Es werden Vergleiche mit anderen Ländern angestellt, ExperetInnengruppen eingerichtet und Ideen gewältzt. Allerdings sind die ExpertInnen meistens TheoretikerInnen, die nur kurze Zeit oder nie in der Praxis waren. Und dann kommen noch die parteipolitischen Interessen hinzu. Das Ergebnis sehen wir jetzt- der politische Wille zu einer großen Reform fehlt nach wie vor! Selbstverständlich geht das nicht von heute auf morgen, aber wenn die Politik sich mal einig wäre, dann könnte in weiterer Folge auch an einem Strang gezogen werden und mit allen Betroffenen Konzepte erarbeitet werden. Was jetzt passiert ist meines Erachtens eher ein Löcher stopfen.

Hier nur einige meiner Überlegungen, was mir wichtig scheint anzugehen:

Die Ausbildung unserer PädagogInnen:

JedEr, der/die mit Kindern arbeiten will, sollte vor Beginn eine Praxiszeit absolvieren, wo er / sie sieht, ob diese Tätigkeit tatsächlich ihren/seinen Vorstellungen entspricht, mit Feedbackschleifen und einem abschließenden Eignungsnachweis. Danach sollten alle ein modulares Studium absolvieren mit einer pädagogischen Grundausbildung, die Entwicklungspsychologie genauso wie Erkenntnisse der Gehirnforschung, didaktische wie auch reformpädagogische Grundlagen etc. enthält. Anschließend sollen sich die zukünftigen PädagogInnen auf den Bereich spezialisieren, in dem sie zukünftig Der Vorteil wäre, dass ich nach mehreren Jahren Tätigkeit in einem Bereich auch wechseln könnte in eine andere Altersgruppe, indem ich meine Spezialiserung durch weitere Module ergänz, aber die Grundausbildung bereits habe.

Mit der Änderung der Ausbildung in ein Studium für alle PädagogInnen, kann man auch die unterschiedlichen Dienstrechte ändern- aber wie gesagt: hier braucht es den gemeinsamen, politischen Willen, da wir ja auch noch unterschiedliche Kompetenzbereiche von Ländern und Bund haben- also 9 Ländergesetze für KindergartenpädagogInnen, 9 Ländergesetze für PflichtschullehrerInnen und 1 Bundesgesetz für Höhere Schulen- und ich hab sicher noch nicht alles bedacht.

Neue pädagogogische Ansätze:

Heutzutage wissen wir, dass Kinder unterschiedlich Lernen. Es gibt die unterschiedlichsten wissenschaftlichen Ansätze, um Lerntypen zu differenzieren, aber zusammenfassend (sehr verkürzt) kann man sagen, dass es wichtig ist viele Wahrnehmungskanäle anzusprechen, da Menschen unterschiedliche Zugänge zum Lernen haben- auditive, visuelle, kommunikative etc..Der Frontalunterricht hat also großteils ausgedient. LehrerInnen setzen im Unterricht verschiedene Methoden ein, um Kindern die Möglichkeit zu geben, Lerninhalte auf  ihre Weise zu erfassen. Vom Buchstabentag, über Kleingruppenarbeit, Arbeit mit Materialien nach Montessori, Projektarbeit, fächerübergreifendes Lernen oder Experimente wird heute vieles im Unterricht umgesetzt. Ebenso ist die Abwechlsung von konzentriertem Arbeiten und Pausen wichtig. Lernen, Bewegung, Essen und soziale Kontakte sind für einen erfolgreichen Schulalltag gleich wichtig und fördern das soziale Gefüge.

Weiters hat man erkannt, dass Kinder individuell sind, mit unterschiedlichen Begabungen und Neigungen.Die Stärken sollen gefordert werden und Schwächen muss man fördern, aber mit Betonung auf die Stärken. Es hat keinen Sinn einen sprachlich unbegabten Menschen mehrere Fremdsprachen zu lehren und wenn er/sie das nicht schafft, ganze Schulstufen wiederholen zu lassen. Man könnte auch hier enführen, dass die Kinder Grundkenntnisse erwerben sollen, und in weiterer Folge wird einE BegabtE höhere Levels im Laufe der Jahre erreichen, einE Unbegabtere in diesem Bereich vielleicht nur einen geringeren, aber dafür kann er/sie in einem anderen Fach brillieren und wird hier erfolgreich sein.

Schulbauten:

Auch hier befinden wir uns noch nicht im 21.Jahrhundert. Die meisten Gebäude, in denen unsere Kinder untergebracht sind, stammen aus dem vorigen und vor-vorigen Jahrundert. Nach wie vor müssen 20-30 Kinder den Großteil ihrer Tageszeit in einem engen Raum, der mit Tischen und Sesseln gefüllt ist zubringen. Es werden zwar derzeit Unsummen in Sanierungen von Schulen gesteckt, allerdings wird hier in den meisten Fällen nur versucht, die alten Gebäude auf den neuseten Stand der Technik zu bringen. Keine Frage- das ist dringend notwenig. Was aber nicht berücksichtigt wird sind wissenschaftliche und reformpädagogische Erkenntnisse.

Wie oben geschrieben sollten reformpädagogische Ansätze im Unterricht umgesetzt werden. Um forschend, individuell, selbst bestimmt zu Lernen, barcuht es eine anregende Umgebung, die auch Raum für Spiel, Bewegung, Zusammensitzen etc. bietet- auch im Freien. Vor allem im städtischen Raum fehlt es an Freiräumen und Grünflächen, und hier wäre es besonders wichtig, dass auch diese Bereiche in der Schularchitektur eingedacht werden. In engen Räumen enstehen schnell Konflikte, da kaum Rückzugsmöglichkeiten vorhanden sind. Auch für das ungestörte Arbeiten in Kleingruppen ist es notwenidig, die entsprechende Infastrukur zu haben. Schulbibliotheken, LeherInnenarbeitsplätze, Kommunikationsräume zum Austausch, Computerzugänge und vieles mehr sind heute im schulischen Alltag notwendig, um eine erfolgreiche Lernatmosphäre zu schaffen.

Ich bin nun schon seit fast 20Jahren im pädagogischen Bereich tätig und habe mir schule und Unterrucht aus vielen Perspektiven angeschaut. Dem enstprechend sind dies nur einige Gedanken zur Bildungsalltag- und schon schwirren die nächsten herbei. Bildung ist ein wichtiges Thema, weil es unser aller Zukunft betrifft und es hat viele Aspekte- deshalb demnächst mehr.

Oder einfach fragen!

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