Bemerkenswert

Aktuelles zum Coronavirus

Schauen wir aufeinander, bleiben wir daheim!

​Wir sind jetzt alle gefordert, zusammenzuhalten. Die Maßnahmen, die unser Sozial- und Gesundheitsminister Rudi Anschober und sein Team aus Spezialist*innen vieler Gesundheitsbereiche sowie alle anderen Minister*innen unserer Regierung derzeit beschlossen haben, sind notwendig um die Ausbreitung des COVID-19 einzudämmen.

Halten wir uns daran. Gehen wir kein Risiko ein, auch unnötige Sportverletzungen sind zu vermeiden, damit die Versorgung für Erkrankte am Coronavirus und Notfallversorgungen gewährleistet bleiben können. Denn nur, wenn wir alle die Einschränkungen, die uns die nächsten Wochen begleiten werden, einhalten, können wir die Krise gemeinsam bewältigen!

Neben wichtigen Informationen und Telefonnummern will ich hier auch über Hilfsmaßnahmen und Möglichkeiten der Beschäftigung in nächster Zeit informieren.

Hier auch meine Kontaktnummer falls es Fragen, Wünsche, Anregungen gibt, Unterstützung benötigt wird oder einfach jemand zum Reden gefragt ist:

Momo Kreutz: 01-4000-09113

Aktuelle Informationen zum Coronavirus:

Welche Maßnahmen wozu ergriffen werden, was jede*r von uns tun kann und soll und woran man Corona erkennt.

https://www.gruene.at/themen/gesundheit/aktuelles-zum-coronavirus oder

www.sozialministerium.at/coronavirus

Für alle, die nicht Deutsch als Muttersprache haben:

https://coronavirus.wien.gv.at/site/

https://www.integrationsfonds.at/coronainfo/

Wichtige Telefonnummern:

​0800-555-621​ – ​Kostenlose Informationen für Bürger*innen bei Fragen zum Coronavirus der österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit AGES.
                                                      
​​1450​​ – ​Bei Verdacht auf eine Erkrankung oder Symptomen bitte folgende Telefonnummer anrufen.         

01-4000-4001 – ​Wenn Sie zur Risikogruppe der älteren Menschen gehören oder Vorerkrankungen haben und Hilfe für den Alltag brauchen. 
                                                                                                          
144​ – Weiterhin die Notrufnummer für lebensbedrohliche Notfälle.  

0800-222-555​ – Falls es daheim zu Krisen kommt, die kostenlose, anonyme Frauenhelpline gegen Gewalt.

0800 22 12 00 80 Hotline von ÖGB und Arbeiterkammer für arbeitsrechtliche Fragen zu Corona (9-19 Uhr) und auf der HP https://www.ams.at/unternehmen/personalsicherung-und-fruehwarnsystem/kurzarbeit?fbclid=IwAR2P9OWqPfWRoH_3Ty4dUiGS9CP3ycoPVLT7ItlZFWqYbJwHLEPPl8CvsAM

0800 216595 das Bildungsministerium für Schüler*innen, Eltern, Pädagog*innen

Für alle in einer Belastungssituation:

147 Rat auf Draht für Jugendliche
116 123 Ö3-Kummernummer
142 Telefonseelsorge

01 504 8000 Helpline des Berufsverbandes Österreichischer PsychologInnen (BÖP) (Montag bis Freitag : 09 – 16 Uhr) und Tipps https://darueberredenwir.at/2020/03/17/coronavirus-psychische-gesundheit/

Hilfe für die Wirtschaft:

Tipps, unsere Wirtschaft regional zu fördern, findet man auf der Seite von Nunu Kaller: https://www.nunukaller.com

Auch am Alsergrund bieten Geschäfte Onlineeinkäufe an. Auf unserer FB Seite Öko9erei erweitern wir laufend die Infos- wenn ihr jemanden entdeckt, schickt uns eine Email an norbert.doubek@gruene.at und in Kürze wird die Sammlung auch hier zu finden sein.

​Die Stadt Wien hat gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Wien ein Hilfspaket geschnürt:
​https://coronavirus.wien.gv.at/site/wien-schnuert-35-millionen-euro-schweres-hilfspaket-fuer-betriebe

Auch von der Regierung wurden und werden laufend Unterstützungen in der Krise für KMUs, EPUs, Firmen etc. beschlossen:
https://www.bmdw.gv.at/Themen/International/covid-19/FAQ-corona-massnahmen.html

Allgemeine Tipps:

Bleiben wir zu Hause, wenn es nicht unbedingt notwendig ist, raus zu gehen.

Hamsterkäufe können kurzfristig Engpässe verursachen – machen wir nicht mit! Es gibt alles und es wird nachgeliefert.

Nehmen wir Hilfe an, wenn wir diese benötigen, und helfen wir unseren Nachbar*innen, wenn diese Hilfe brauchen.

Beim Einkaufen – wie wäre es, den Verkäufer*innen ein Trinkgeld zu geben – als Dankeschön!

Indoorspiele mit Kindern, aber auch für Erwachsene eine lustige Abwechslung – damit die Zeit nicht zu lange wird, auch ein bisschen Abwechslung nach dem Lernen möglich ist, und wenn Aufräumen und Ausmisten erledigt ist, hier ein paar Tipps und Links mit Kinderspielen:

  • Bücher lesen und als Theaterstück nachspielen
  • Verkleiden und lustige Fotos machen und mit Freund*innen teilen
  • Zirkuskunststücke vorführen
  • einander Briefe schreiben
  • Zeichnen und Malen
  • neue Karten- und Würfelspiele erfinden
  • Salzteig herstellen (Rezept siehe unten) und Figuren formen, und sobald sie getrocknet sind anmalen
  • Stadt-Land-Fluss spielen u.v.m.
  • Blumen pflegen, wer alles daheim hat, Samen säen, Blumenkistln frühlingsfit machen

Oder im Internet nach Anregungen suchen zB:

https://www.familie.de/kleinkind/kinderspiele/indoorspiele/

Fit werden kann man auch zuhause. Gute Tipps für Übungen daheim gibt es hier: https://watch.lesmillsondemand.com/at-home-workouts

Weitere Tipps?  Entweder eine Email schreiben an momo.kreutz@gruene.at oder hier einen Kommentar hinterlassen! 

Diverse andere Infos aus dem Alsergrund:

Infos aus unseren Pfarren:

http://www.rossau.at/

http://ww.schubertkirche.at/

https://www.pfarre-canisius.at/

Jugendeinrichtungen sind auch geschlossen – aktuelle Infos auf Facebook:

https://www.facebook.com/zetneun

https://www.facebook.com/juvivo.neun

Aus unseren Grätzeln:

https://www.servitenviertel.at/

Infos zum Markt am Sobieskiplatz: https://www.facebook.com/Naturprodukte.Lasser/ 

Ich wünsche uns allen v.a. Gesundheit!

Gemeinsam schaffen wir das!

#zuhauseamalsergrund
 

Salzteigrezept:

2 Tassen Mehl (alternativ 1 ½ Tassen Mehl, ½ Tasse Kartoffelstärke – dann wird er noch feiner)
1 Tasse Salz
1 TL Pflanzenöl
1 Tasse Wasser

Mehl und Salz vermengen, Wasser hinzufügen und verkneten, dann noch das Öl hinzufügen und noch einmal durchkneten. Wenn der Teig zu klebrig ist- noch etwas Mehl und Salz hinzufügen, ist er zu bröckelig, dann noch etwas Öl hineinkneten.

Mit Lebensmittelfarben kann der Teig auch noch eingefärbt werden. Gut verpackt hält der Teig einige Tage und bleibt geschmeidig. Wer seine Objekte langfristig behalten will: entweder an der Luft trocknen lassen (dauert sehr lange!) oder im Backrohr ca. 1 h bei 50° langsam antrocknen und danach noch je nach Dicke des Objekts bei etwa 120-150° fertig backen.

Bildungsvolksbegehren – Hingehen und unterschreiben!

Bildung fängt von klein auf an und endet nie. Aber die wesentlichen Grundsteine werden in jungen Jahren gelegt, im Elementarbereich, den Grundschulen, den weiterführenden Schulen und Universitäten. Jedes Kind soll, gleich welcher Herkunft, die besten Chancen für die Zukunft erhalten. In einem System, das krampfhaft an Selektion, Ausgrenzung und Reglementierung festhält, wird es keine Chancengerechtigkeit geben.

Unsere Kinder und Jugendlichen brauchen die Qualifikationen, die ihnen und uns den Wohlstand sichern. Unser derzeitiges Bildungssystem in Österreich ist dazu nicht ausreichend, wie uns viele Studien der letzten Jahre hinreichend belegten. Auch eine Umbenennung der Hauptschulen in Neue Mittelschulen wird nicht ausreichen dies zu ändern, solange nicht für alle SchülerInnen im Pflichtschulalter die gleichen Chancen bestehen und vor allem die gleichen Ressourcen zur Verfügung stehen. In Bildung -auf allen Ebenen – muss investiert werden, weil sie unsere Zukunft betreffen. Schilder tauschen ist zu wenig!

Am 3.11 startet das Bildungsvolksbegehren. Gerade wenn man mit mindestens einem Punkt des Textes des Volksbegehrens übereinstimmt, muss man sich die Zeit nehmen und das Volksbegehren unterschreiben. Nur viele Stimmen können ein klares Zeichen setzen und unsere PolitikerInnen wachrütteln und zum Handeln bewegen!

Deshalb: Hingehen und Unterschreiben!

3.-10.November 2011 Bildungsvolksbegehren!

weitere Infos unter Bildungsvolksbegehren

Grüne Schule am Alsergrund!

Am 6.10.2011 war das Grüne Klassenzimmer am Bauernfeldplatz in 1090 Wien. Eine Aktion die zeigt, wie die Grüne Schule aussehen kann.

Nächster Termin 12.10.2011 15-17:30 im Arne Carlson Park, 1090 Wien Währingerstraße Ecke Spitalgasse

Über Reformen wurde in den letzten Jahren mehrfach diskutiert. Ansätze gab und gibt es auch schon viele. Engagierte LehrerInnen versuchen auch nach wie vor im Rahmen ihrer Möglichkeiten Unterricht so zu gestalten, dass SchülerInnen mit Freude bei der Arbeit sind und sich ihren Talenten entsprechend weiterentwickeln können. Aber die LehrerInnen stoßen oft schnell an ihre Grenzen, die von KollegInnen, Direktionen und meist von den Schulbehörden auf Grund der Gesetzeslage vorgegeben werden.

Die Regierung hat bisher auch im Bildungsbereich wenig neue Reformen erreicht- einzig Pflaster wurden auf offene Wunden verteilt und neue Schilder produziert. Gleiche Chancen für alle Kinder sind nach wie vor nur Wunschträume!

Die Grüne Schule soll anders sein!

Grünes Klassenzimmer mit Harald Walser und Momo Kreutz

Sie soll Chancengerechtigkeit statt Selektion mit 10 Jahren bieten! Jedes Kind soll entsprechend seinen Talenten gefördert werden, Schwächen sollen durch entsprechende Maßnahmen behoben werden.
SchülerInnen, Lehrpersonen, Eltern und Schulleitungen sollen ihre Schule und das Profil autonom mitgestalten können.
Lernfreude statt Schulangst! Der Arbeitsplatz Schule soll ein Ort mit Lebensqualität werden. Dazu bedarf entsprechender architektonischer Änderungen, damit SchülerInnen und Lehrpersonen motivierende Räumlichkeiten haben, die ein Lernen ohne Angst ermöglichen. Räume mit viel Licht und Luft, wo Bewegung und Konzentration möglich sind.
Ganztagesangebote, wo Freizeit, Förderung und Übung Platz haben sollen. Durch vúntershciedliche Angebote soll der Schulalltag auch zum Lebensalltag werden. Nachhilfe wird nicht mehr nötig sein, ebenso die Übertragung der Hausübungen an das Elternhaus.
Dazu braucht es Ressourcen und eine klare Ansage an unserer PolitikerInnen!
Deshalb:
AUFSTEHEN! HINGEHEN! Bildungsvolksbegehren UNTERSCHREIBEN!
Von 3. bis 10.November haben wir alle die Möglichkeit unsere Stimme zu erheben und ein Zeichen zu setzen.
Weitere Informationen finden Sie unter:

Der Bildungsfrühling naht!

Von 28.-30 April findet der Bildungsfrühling im WUK statt!
Fachleute aus der Reformpädagogik diskutieren über Bildungsqualität heute und morgen!
Laufend nähere Infos findet ihr unter:

Bildungsfrühling 2011

Das Forum und die Erlebniswelt sind offenen Veranstaltungen. Für das Symposium bitte anmelden!

Warum Grün wählen? Weil wir denken!

Hier das erste Video- wems gefällt weiterleiten!

Meine Gründ Grün zu wählen:

weil:

– Menschen im Vordergrund stehen

– Toleranz und Akzeptanz nicht bloß Schlagworte sind

– gemeinsam an konstruktiven Lösungen gearbeitet wird

– der Freunderlwirtschaft der Kampf angesagt wird

– kein Thema zu heiß ist!

– Alternativen zu Kapitalismus gesucht werden

– Die Grünen die einzige wählbare Alternative sind!

Und im Übrigens der Alsergrund GRÜN werden soll!

Schluss mit Diskriminierung! Vorgehen von ElternvertreterInnen in Spengergasse nicht tragbar

Unglaublich! Das war die erste Reaktion heute morgen, nach der Lektüre des Kurierartikels über die Reaktion von Herrn Dietmar Doubek zu einem Lehrer,  der  nach einer Geschlechtsumwandlung als Lehrerin an die Schule zurückkehrt!

Ich bin selbst Mitglied dieses Vorstands- Kassier  Stellvertreterin- und muss mich klar dazu distanzieren! Diskriminierung darf an unseren Schulen KEINEN Platz haben!

Ausgrenzung muss ein Ende haben!

Ich trete für eine TOLERANTE,  WELTOFFENE,  NICHT DISKRIMINIERENDE, ANTIFASCHISTISCHE, FEMINISTISCHE und DEMOKRATISCHE GESELLSCHAFT ein und kann es nicht dulden, dass in der Schule, in die meine Tochter hingeht, solche Diskriminierungen auch heute noch stattfinden!

Ich werde mich entscheiden dafür einsetzen, dass an dieser  Schulen  Aufklärung und Information stattfindet, werde aber dazu auch die Hilfe vieler andere Eltern benötigen!

Anbei meine öffentliche Stellungnahme!

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Bestürzen habe ich eben den Kurier Artikel gelesen und möchte mich als Mitglied des Elternvereinsvorstands entschieden gegen diese Vorgehensweise aussprechen!
Abgesehen davon, dass ich als Mitglied des Vorstands darüber und über die Vorgehensweise NICHT informiert wurde, habe ich weder Verständnis für dieses Verhalten noch kann ich es nachvollziehen.

Unsere Aufgabe als Erwachsene ist es, unsere Kinder auf die Zukunft vorzubereiten und ihnen das nötige Rüstzeug für die Zukunft mitzugeben. Dazu gehört in der heuigen Zeit, wo Ausgrenzung -von Menschen die anders denken, anders aussehen und auch andere Lebensmodelle haben- wo Rassismus, Sexismus, Homophobie, Antifeminismus etc. nach wie vor Gang und Gebe sind, dass wir unsere Kinder und Jugendlichen aufklären und zu toleranten und weltoffenen BürgerInnen erziehen.
Wir als Eltern, und v.a. als Eltern, die sich in den Schulen engagieren, haben die Aufgabe, gerade in diesem Bereich vorbildhaft zu wirken und jeglicher Diskriminierung entgegenzuwirken!
Unsere Jugendlichen brauchen keine psychologische Betreuung sondern dringend eine Aufklärung über die Normalität von Transidentität und den Respekt und die Akzeptanz dafür. Wenn wir nicht als Vorbilder wirken und jeglicher Diskriminierung entgegen wirken, dann wird unser Nachwuchs dies auch nie schaffen. Die sexuelle Orientierung darf in keinem Beruf eine Rolle spielen! Und wenn mich ein Jugendlciher fragt, ob er in Frauenkleidern in die Schule gehen darf, dann werde ich ihm mitteilen, dass er das darf und wenn es ihm ein innerliches Bedürfnis ist, dass ich ihn unterstützen werde! Ich werde ihn aber auch darauf aufmerksam machen, mit welchen Diskriminierungen er zu rechnen haben wird- erst recht nach dieser Ansage!

Ich distanziere mich nicht nur bezüglich der Meinung von Herrn Doubek, sondern fordere eine sofortige Neuwahl des Vorstands, eine öffentliche Entschuldigung gegenüber der betroffenen Lehrerin und allen Transsexuellen und bestehe darauf, dass etwaige Rechtskosten nicht vom Elternverein finanziert werden!

Mit freundlichen Grüßen
Momo Kreutz

Wohlverdiente Ferien- aber wie geht es im Bildungsbereich weiter?

Rechtzeitig zu Beginn der Sommerferien stimmt auch das Wetter wieder und alle dürfen die wohlverdienten Ferien genießen. Leider sind für manche SchülerInnen die Sommerferien etwas getrübt, weil sie einen Nachzipf in einem oder mehreren Fächern haben. In Österreich müssen rund 55.000 SchülerInnen in den Ferien lernen, Eltern investieren ca. 130 Mill. Euro in Nachhilfekosten.

Um dieses Geld kann man bei einem durchschnittlichen Bruttobruttogehalt einer Lehrperson von € 50.000,- 2600 LehrerInnen anstellen. 2600 Menschen im pädagogischen Bereich, die Förder- und Forderunterricht, Kurse bei Teilleistungsschwächen, Sprachkurse, Outdoopädagogik, Freizeitangebote und vieles mehr anbieten könnten!

Dass das Wiederholen einer Klasse  sowohl volkswirtschaftlich als auch pädagogisch ein Unsinn ist, ist mittlerweile auch vielen PolitikerInnen bekannt. Dennoch  wird nach wie vor nur darüber geredet und noch immer nicht gehandelt. Kinder, die Unterstützung und Förderung brauchen, sollen dies bereits während des Unterrichtsjahres erhalten, damit es gar nicht soweit kommt. Deshalb ist es notwendig, rasch Ganztagsschulen zu errichten sowie gemeinsame Schulen für 6 bis 14jährige, in denen SchülerInnen Unterricht, Förder-und Forderprogramme sowie Freizeitangebote in verschränkter Form erhalten. Wenn nicht die Eltern in Nachhilfe investieren, sondern der Staat in gezielte Förderprogramme, dann kann man sich den ganzen Nachprüfungswahnsinn ersparen und alle können ihren Urlaub genießen.

Die Neue Mittelschule ist ein kleiner erster Schritt in die richtige Richtung, bewirkt aber lange noch nicht den oftmals angesprochenen Systemwechsel in unserem Bildungssystem. Wieviele Zahlen, Daten und Fakten durch Tests wie Pisa, TIMS oder Pirls brauchen wir noch, bis endlich alle bereit sind, auf die Fakten einzugehen und zu handeln? Selbst Volksbefragungen fordern deutlich die Ganztagsschule ein- auch dies war zuvor schon bekannt, und dennoch müssen erst Standorte gesucht werden?

Auf unsere Anfrage vom April, ob auch im 9.Bezirk eine Ganztagsschule errichtet wird, erhielten wir die Antwort, dass die Stadt Wien bis Ende des Jahres  überprüft, wo dies möglich wäre und welche baulichen Maßnahmen damit verbunden sein werden. Es gibt derzeit KEINE Zusage, dass der Bezirk trotz Versprechen eine Ganztagsschule erhalten wird und wer etwaige Kosten übernimmt.

Viel wird geredet von Bildung 2020, neuen Bildungsprogrammen, Schule 2030 u.s.w., aber reden allein nutzt keinem Kind etwas- Handeln ist angesagt!

Liebe PolitikerInnen und Verantwortliche: erholt euch mal rasch in den Ferien, und dann BITTE- geht es an!

Schöne Ferien!

im Waldbad